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Ehrenmitglied – Franz Bork

Liebe Vereinsmitglieder,

in Dortmund wurde am 09.12.2007 beim Trainermeeting des Karate Dachverbandes Nordrheinwestfalen (KDNW) dem Ehrenvorsitzenden des Karate Dojo Bochum, Franz Bork, der 8. Dan vom Bundesstilrichtungsreferenten Shotokan, Gunar Weichert, für seine besonderen Verdienste im Karatesport verliehen. Auch der Präsident des KDNW, Ulrich Heckhuis, beglückwünschte Bork.

Mit dem 8. Dan ist Bork der ranghöchste Danträger Deutschlands in der Stilrichtung Shotokan.

In seiner aktiven Sportlerkarriere war er Deutscher Meister, Europameister und 4. bei der 1. inoffiziellen Weltmeisterschaft in Tokio. In der Fachwelt hatte er den Beinamen „Mr. Hip“. Als Dojoleiter und Vorstand des Karate Dojo Bochum führte er zahlreiche Deutsche Meister/innen und Europameister/innen zum sportlichen Erfolg. Als Funktionär machte er Karate in Deutschland populär, entwickelte mit anderen die Bundesprüfungsordnung, organisierte die erste Europameisterschaft mit und arbeitete als einziger Nicht-Japaner in der Technischen Kommission der IAKF (damaliger Karateweltverband) von 1979 bis 1983.

Heute wohnt und trainiert der 68-jährige im Westerwald. „Seinen Club“, das Karate Dojo Bochum, besucht er immer noch und lehrt Karate als lebensbegleitende Kampfkunst zu betreiben..

Mit freundlichen Grüßen Andreas Welz Erster Vorsitzender Im Auftrag des Vorstandes

– Interview mit Franz Bork – Franz Bork, Prüfung 2002 – Training mit Franz, 03.04.2009

 

WIR TRAUERN UM FRANZ BORK, 8. DAN, EHRENVORSITZENDER DES KARATE DOJO BOCHUM, TRAINERLEGENDE, WEGBEREITER DES KARATE IN DEUTSCHLAND

Mit großer Bestürzung und tiefer Trauer haben wir, Vorstand und Mitglieder des Karate Dojo Bochum e.V., davon Kenntnis nehmen müssen, dass unser Ehrenvorsitzender
Franz Bork, 8. Dan Shotokan-Karate
am 14.11.2012 nach schwerer Krankheit verstorben ist.
Franz Bork war nicht nur Gründer des Karate Dojo Bochum e.V., Ausnahmesportler, Trainerlegende und einer der maßgeblichen Wegbereiter des Karate in Deutschland; er war immer und in erster Linie ein wunderbarer und bescheidener Mensch. Ihm war es immer wichtig, sich selbst nicht zu wichtig nehmen, er war stets hilfsbereit und hatte für alle Menschen und deren Probleme ein offenes Ohr.
Der Verlust dieses guten und immer Anteil nehmenden Menschen ist schwer zu verstehen und ein schwerer Schlag für seine Ehefrau Elisabeth Bork (selbst Trägerin des 4. Dan Shotokan-Karate und Trägerin des Bundesverdienstkreuzes) sowie für alle Menschen, die ihn kannten, von ihm lernen und mit ihm zusammen arbeiten durften.
In seiner aktiven Sportlerkarriere war Franz Bork Deutscher Meister, Europameister und 4. bei der 1. inoffiziellen Weltmeisterschaft in Tokio. Mit Erreichen des 8. Dan im Shotokan-Karate im Jahr 2007 wurde er zu einem der wenigen höchsten Danträger weltweit. Als Dojoleiter und Vorstand des Karate Dojo Bochum führte er zahlreiche Deutsche Meister und Europameister zum sportlichen Erfolg.
Als Funktionär machte er Karate in Deutschland populär, entwickelte mit anderen die Bundesprüfungsordnung, organisierte die erste Europameisterschaft mit und arbeitete als einziger Nicht-Japaner in der Technischen Kommission der IAKF (damaliger Karateweltverband) von 1979 bis 1983.
Im Jahr 2004 verabschiedete sich Franz Bork von „seinem“ Karate Dojo Bochum, um im Westerwald seinen „Altersruhesitz“ einzunehmen. Doch auch im Westerwald konnte er nicht vom Karate lassen; im Jahr 2002 gründete er die „Shotokan-Schmiede“ Sportgemeinschaft SG Anhausen, wo er bis zu seinem überraschenden Tod noch Karate-Schüler angelernt hat.
Franz Bork war dem Karate Dojo Bochum bis zu seinem Tod in enger Freundschaft verbunden. Er wurde mit seinem offiziellen Vereins-Abschied im Jahr 2004 zum Ehrenvorsitzenden gewählt und besuchte „seinen“ Verein regelmäßig, um einzelne Trainingseinheiten oder Lehrgänge durchzuführen. Ohne Menschen wie Franz Bork hätte das Karate Dojo Bochum diese lange, bewegte, erfolgreiche und manchmal auch schwierige Zeit nicht überstanden.

Wir nehmen Abschied - Franz Bork